In der vergangenen Woche führte der NFV-Vorstand seine Sitzung als Videokonferenz durch. Dominierendes Thema war die Auswirkung der Coronapandemie auf den lokalen Fußball.

Jens Barth (Jugendausschuss) und Volkmar Beier (Spielausschuss) berichteten von den vorausgegangenen Abstimmungen innerhalb des SFV-Spielbetriebs. Wir verfolgen nach wie vor das Ziel, altersklassenübergreifend die Hinrunde zu Ende zu spielen und sportlich zu werten. Für einen notwendigen Beschluss dazu ist es derzeit zu früh. Ohne zu wissen, ab wann tatsächlich die Sportstätten wieder geöffnet werden dürfen und ein Trainingsbetrieb möglich ist, kann über die Fortsetzung des Spielbetrieb nicht entschieden werden. 

Um dieses Ziel zu erreichen, müsste zumindest bis etwa Ende April der Spielbetrieb mit entsprechender Perspektive bis 30.06.2021 wieder aufgenommen werden. Als Zeitspanne zwischen einer Trainingsfreigabe und der Aufnahme des Spielbetriebs werden etwa zwei bis vier Wochen angestrebt. 

Eine rechtliche Grundlage wie in der vorigen Saison (§ 7 der Spielordnung), um Pflichtspiele über den 30.06. hinaus anzusetzen, gibt es aktuell nicht (ausgenommen Nachwuchs) und ist auch nicht zu erwarten.

Konkrete Lockerungen, die einen Trainingsbetrieb wieder ermöglichen würden, sind derzeit nicht abschätzbar. Es ist davon auszugehen, dass die derzeitigen Beschränkungen für den Freizeitsport auch über den 07.03.2021 hinaus gelten werden und realistisch kein geregelter Spielbetrieb vor Ostern möglich sein wird.

Alle noch ausstehenden Spiele bis 30.06.2021 wurden vorsorglich auf fussball.de abgesetzt. 

Auf Vorschlag von Schatzmeister Andre Glatte wurde folgender Beschluss zu den Finanzen gefasst:

  • Die Aufwandsentschädigungen und Kommunikationspauschalen für alle NFV-Vorstandsmitglieder und Ausschussmitglieder werden für zwei Monate der Saison 2020/2021 nicht gezahlt. Mit der Einsparung werden die Ausgaben für die Schiedsrichterzeitungen/Regelhefte kompensiert, so dass diese für die Vereine in 2020 kostenfrei sind. Begründung: durch die Saisonunterbrechung im Zuge des Lockdowns sind verschiedene Aufwendungen für die Vorstands-/Ausschussmitglieder nicht entstanden. Die Vereine sollen in der außergewöhnlichen Situation eine Entlastung erhalten. Bereits nach dem ersten Lockdown hatte der NFV-Vorstand einen entsprechenden Beschluss zum zeitweisen Verzicht gefasst sowie eine Entlastung der Vereine bei den Startgebühren 2020/2021 von 30 Prozent.

 i.A. des Vorstandes

Ralph Mothes

Geschäftsführer                                                                                Dahlen, 23.02.2021

Fair-Play-Liga

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